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Meine eigene Geschichte

Wie ich überhaupt zu dem Thema kam, mich mit der Ernährung von Hunden und Katzen zu beschäftigen, begann vor ca. 10 Jahren. .

Ich bin Gründungs- und Vorstandsmitglied eines Tierschutzvereins und habe schon seit meiner Kindheit immer mit Hunden und Katzen zu tun. Zum damaligen Zeitpunkt war mein eigener Hund „Batman“ gerade 6 Jahre alt geworden. Er war ein schwarzer Riese. Ein wirklich sehr großer Mischling. Mein Kater Tequilla war damals 5 Jahre.

Eigentlich hatte mich ein guter Freund darauf gebracht, mir die Ernährung meiner Vierbeiner mal genauer anzuschauen. Erst war ich gar nicht dafür offen. Denn ich dachte ja, ich füttere bereits ein sehr teures und namhaftes Trockenfutter, welches ich regelmäßig bei meinem Tierarzt kaufte.
Kurz darauf gab mein Freund mir ein Buch zu lesen „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans Ulrich Grimm. Ich musste es gleich zwei mal hinter einander lesen. Denn ich konnte es einfach nicht glauben. Ich war so schockiert und wütend zu gleich.

Als junger Hund war mein Batman immer sehr aktiv. Wir genossen zusammen Hundesport und gemeinsame lange Ausritte. Doch mit sechs Jahren hatte er keine Lust mehr auf Hundesport und bei den Ausritten wurde der Abstand zu meinem Pferd immer größer. Ich ging mit Batman zu meinem Tierarzt und ließ ihn einfach mal durchchecken. Denn aus meiner Arbeit im Tierschutzverein, weiß ich dass viele Krankheiten und Tumore lange unentdeckt bleiben. Ich wollte auf Nummer sicher gehen. Mein Tierarzt beruhigte mich aber, nach Kontrolle des Blutbildes und einer Allgemein-untersuchung. „Dein Hund ist soweit gesund. Er ist aber schon ein Senior, ein Hundeopa“, meinte mein Tierarzt. „So große Hunde haben eine deutlich geringere Lebenserwartung. Wenn er 10 Jahre alt wird, musst du froh sein. Seine Knochen und Gelenke werden ihm das Leben sehr schwer machen. Behandle ihn bitte wie einen Senior.“ Natürlich wurde mir gleich das spezielle Seniorenfutter empfohlen, kein Hundesport mehr und keine langen Ausritte mehr, auf denen er mich begleiten sollte.

Da begann ich umzudenken und mich weiterzubilden. Ich las sämtliche Literatur und besuchte viele Seminare und Schulungen. Es viel mir wie Schuppen von den Augen. „Na klar mein Hund stammt vom Wolf ab und ist ein Fleischfresser“. Die ganze Chemie in diesem künstlichen Trockenfutter konnte in meinen Augen nicht gut sein. Ich studierte Gesetzestexte und begann die Deklarationen und das „Kleingedruckte“ auf den Produkten wirklich zu verstehen.

Ich habe meinen Batman und Tequilla natürlich sofort auf eine natürliche, chemiefreie, fleischreiche Kost umgestellt. Ich konnte Woche für Woche beobachten wie es den beiden gut tat. Batman, mein Hundeopi blühte wieder richtig auf. Beim Gassi gehen wurde ich ständig angesprochen, welches Doping ich denn meinem Hund geben würde. Ganz nebenbei verschwand auch sein übler Mundgeruch (von dem ich immer dachte, er sei normal).

Meine sportliche Nachbarin dreht 3-4 mal in der Woche fleißig ihre Joggingrunde, 10 -12 km. Sie fragte mich, ob Batman sie nicht begleiten dürfte. Wir haben es getestet und langsam trainiert. Batman hatte richtig Spaß und machte schon immer einen Freudentanz wenn er unsere Nachbarin sah. Selbst als Batman dann schon 13 Jahre alt war, war er immer noch ihr treuer Joggingpartner, 3-4 mal die Woche. Selbst unser Wanderurlaub in den Bergen, machte Batman mit seinen 13 Jahren Spaß und er war voll dabei. Er war mit 13 Jahren viel besser drauf, als damals mit 6 Jahren, als ich bei meinem Tierarzt mit ihm war. Mit 14,5 Jahren ist mein schwarzer Riese dann den Weg über die Regenbogenbrücke gegangen.Diese Erfahrung hat mich wirklich geprägt. Dass er in der zweiten Lebenshälfte noch mal so aufgeblüht ist. Unser Kater Tequilla lebt übrigens immer noch. Er wird dieses Jahr 15 und ist ein fitter Freigänger.Und natürlich habe ich mein Wissen und meine Erfahrungen, jeden Tag in meine ehrenamtliche Arbeit im Tierschutz mit einfließen lassen. Wir haben in den letzten Jahren so viele kranke und übergewichtige Hunde und Katzen in unserer Obhut betreut und in ein neues Zuhause vermittelt. Auch hier habe ich die gleichen positiven Erlebnisse sammeln dürfen.Es ist so einfach einem übergewichtigen Hund wieder zu seiner Idealfigur zu verhelfen. Natürlich mit Spaß an Bewegung und ohne zu Hungern. Die Hunde dürfen viel fressen, aber eben nur das „Richtige“.Ich stehe jeder Zeit gerne mit Rat und Tat zur Seite. Fragen Sie mich einfach.
 

Eure Tanja de Rossi

 

 

 

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